Geschäftsordnung des SaarLAN e.V.

Geschäftsordnung des SaarLAN e.V.

A. Präambel

  • Diese Geschäftsordnung gilt für den Vorstand nach § 7 der Satzung des SaarLAN e.V. Sie regelt die interne Arbeitsweise und Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstands.


B. Verfahrensfragen

  • § 1 - Erlass, Änderung, Aufhebung und Bekanntmachung dieser Geschäftsordnung
     

    1. Diese Geschäftsordnung kann durch eine ordnungsgemäße Mitgliederversammlung jederzeit geändert oder aufgehoben werden.
       
    2. Die einfache Mehrheit aller satzungsgemäß berufenen Mitglieder der Mitgliederversammlung ist für die Beschlussfassung erforderlich. Stimmenthaltungen werden als Nein-Stimmen gewertet.
       
    3. Die Geschäftsordnung ist wirksam, sobald sie allen Vorstandsmitgliedern schriftlich bekannt gegeben worden ist.


C. Interne Aufgaben- und Zuständigkeitsverteilung

  • § 2 - Grundsatz
     

    1. Alle Vorstandsmitglieder wirken gemeinsam an allen Geschäftsführungsmaßnahmen durch Beschlussfassung mit. Damit gilt der Grundsatz der Gesamtgeschäftsführung.
       
  • § 3 - Interne Aufgaben- und Zuständigkeitsverteilung
     

    1. Der Vorstand hat intern folgende Aufgaben- und Zuständigkeitsverteilung beschlossen. Der Grundsatz in § 1 bleibt hiervon unberührt:
       
    2. Der Vorstand organisiert die vom Verein beschlossenen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem erweiterten Vorstand.
       
    3. Der 1. Vorsitzende ist zuständig für:
      Vertretung des Vereins gegenüber Verwaltungen und Organisationen, Öffentlichkeitsarbeit, Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen, Verwaltung der Mitgliederdatei

       
    4. Der 2. Vorsitzende ist zuständig für:
      Öffentlichkeitsarbeit, Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen, Verwaltung der Mitgliederdatei

       
    5. Der Schatzmeister ist zuständig für:
      Beitragserhebung, Mittelverwaltung (Aufstellung eines Wirtschaftsplanes), Bankkontakte, Rechenschaftslegung gegenüber Finanzamt (Steuererklärung)

       
  • § 4 - Gesamtverantwortung
     

    1. Der Vorstand bleibt trotz der in § 2 genannten Aufgabenverteilung für alle Entscheidungen verantwortlich, d.h., jede in eigener Verantwortung getroffene Entscheidung ist den anderen Vorstandsmitgliedern in geeigneter Form (i.d.R. Textform) mitzuteilen (Transparenz der Vorstandsarbeit).


D. Vertretung der Vorstandsmitglieder im Verhinderungsfall

  • § 5 - Vertretung nach § 26 BGB

    1. Gemäß Satzung vertritt der Vorstandsvorsitzende den Verein zusammen mit seinem Stellvertreter und dem Schatzmeister gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorsitzende, bzw. sein Stellvertreter, leitet alle Verhandlungen und Vereinsgeschäfte im Rahmen dieser Satzung.

    2. Der 2. Vorsitzende und der Schatzmeister können nur dann von ihrem Vertretungsrecht Gebrauch machen, wenn:
      - dies mit dem 1. Vorsitzenden ausdrücklich vereinbart ist,

      - der 1. Vorsitzende verhindert ist (z. B. Abwesenheit, Urlaub, Krankheit), oder
      - ein Fall des § 181 BGB vorliegt und der 1. Vorsitzende durch die Vertretungshandlung für den Verein persönlich betroffen ist.  

  • § 6 - Geschäftsplanmäßige Vertretung

    1. Kann ein Vorstandsmitglied die oben aufgeführten internen Aufgaben der Geschäftsführung aufgrund von Abwesenheit, Krankheit etc. nicht wahrnehmen, gilt folgende Vertretungsregelung:

      - Der 1. Vorsitzende wird vertreten durch den 2. Vorsitzenden.

      - Der 2. Vorsitzende wird vertreten durch den Schatzmeister.

      -
      Der Schatzmeister wird vertreten durch den 1. Vorsitzenden.


E. Vorstandssitzungen

  • § 7 - Einberufung

    1. Die Vorstandssitzungen finden bei Bedarf statt.

    2. Die Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden unter Angabe der Tagesordnung schriftlich (per Textform) einberufen.

    3. In dringenden Fällen oder wenn der 2. Vorsitzende und der Schatzmeister dies gemeinsam gegenüber dem 1. Vorsitzenden verlangen, finden außerordentliche Vorstandssitzungen statt.

  • § 8 - Ladungsfrist

    1. Die Ladungsfrist beträgt 7 Tage.

    2. In dringenden Fällen kann auf die Ladungsfrist verzichtet werden.

  • § 9 - Tagesordnung

    1. Die Tagesordnung wird vom 1. Vorsitzenden erstellt. Vorschläge der Vorstandsmitglieder sind von ihm zu berücksichtigen. Sie enthält damit alle Anträge, die dem 1. Vorsitzenden vorgelegt werden. Die Tagesordnungspunkte können bei Bedarf verändert werden.

  • § 10 - Ablauf der Sitzungen

    1. Die Sitzungen werden vom 1. Vorsitzenden geleitet. Im Vertretungsfall greifen die oben genannten Regelungen.

  • § 11 - Öffentlichkeit

    1. Die Vorstandssitzungen sind nicht öffentlich. In Ausnahmefällen werden die Beschlüsse der Vorstandssitzungen auf der Webseite des Vereins veröffentlicht.

    2. Bei Bedarf können zu einzelnen Tagesordnungspunkten weitere Personen geladen werden.

  • § 12 - Befangenheit

    1. An Beratungen und Entscheidungen über Beschlussgegenstände, an denen ein Vorstandsmitglied oder ein Angehöriger direkt oder indirekt betroffen ist, dürfen diese nicht teilnehmen. Im Zweifel entscheidet der Vorsitzende.

  • § 13 - Beschlussfassung

    1. Alle Vorstandsmitglieder haben Sitz und Stimme.

    2. Der Vorstand entscheidet stets mit der Mehrheit der satzungsgemäß festgelegten Anzahl der Vorstandsmitglieder. Stimmenthaltungen zählen danach in Abweichung von §§ 32 Abs. 1, 28 Abs. 1 BGB als Nein-Stimmen.

  • § 14 - Protokoll

    1. Über den Verlauf und die wesentlichen Ergebnisse der Sitzungen ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen. Protokolle der öffentlichen Vorstandssitzungen werden auf der Webseite des Vereins veröffentlicht.

    2. Das Protokoll ist vom 1. Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterzeichnen. Im Vertretungsfall greifen die oben genannten Regelungen.

    3. Jedes Vorstandsmitglied erhält bei nichtöffentlichen Sitzungen ein Protokoll der Sitzung, welches vertraulich zu behandeln ist und nicht an Dritte weitergegeben werden darf.


F. Zusammenarbeit mit anderen Organen und Ausschüssen

  • § 15 - Erweiterter Vorstand

    1. Der Vorstand kann zur Aufgabenerledigung gem. § 9 der Satzung den erweiterten Vorstand berufen.

    2. Die Berufung erfolgt nach Bedarf und ist nicht an Inhalte und Aufgabenstellungen gebunden.

    3. Der Vorstand entscheidet insoweit nach freiem Ermessen mit einfachem Mehrheitsbescheid.

    4. Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes haben in Vorstandssitzungen zu denen sie geladen wurden Stimmrecht.


G. Mitgliedsbeitrag

  • §16 - Festlegung des Mitgliedsbeitrages

    1. Der Mitgliedsbeitrag wird vom Vorstand in Zusammenarbeit mit dem erweiterten Vorstand festgelegt.

    2. Der Mitgliedsbeitrag kann jederzeit bei einer ordnungsgemäßen Vorstandssitzung geändert werden

    3. Eine Änderung des Mitgliedsbeitrages ist den Mitgliedern innerhalb von 2 Wochen, jedoch spätestens 4 Wochen vor dem Einzug des Mitgliedsbetrags in Textform mitzuteilen.

  • §17 - Höhe des Mitgliedsbeitrages

    1. Der aktuelle Mitgliedsbeitrag beträgt 10 Euro jährlich.

  • §18 - Vergünstigungen für Mitglieder

    1. Vergünstigungen für Mitglieder können vom Vorstand in Zusammenarbeit mit dem erweiterten Vorstand auf einer ordnungsgemäßen Vorstandssitzung beschlossen oder widerrufen werden.

    2. Die Mitgliedschaft vergünstigt den Eintritt zu allen vom SaarLAN e.V. veranstalteten LAN-Partys um 5€.

  • §19 - Zahlung des Mitgliedsbeitrages

    1. Der Mitgliedsbeitrag wird einmal jährlich per Lastschrift vom Konto des Mitglieds abgezogen.

    2. In Ausnahmefällen kann der Mitgliedsbeitrag zum Einzugstermin auf das LAN-Konto überwiesen werden.


H. Inkrafttreten

  • Diese Geschäftsordnung wurde von der Mitgliederversammlung am 21.05.2016 beschlossen
    und tritt ab dem 23.05.2016 in Kraft.

 

SaarLAN #5

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